Wie entsteht eine Trafostation?
Wie wird aus Stahl und Beton eine fertig ausgerüstete Trafostation? Unsere neue virtuelle Werksführung in 180° ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen unseres Werks in Arnstadt, dem größten SCHEIDT-Standort.
Von Bewehrung und Betonfertigung über den elektrotechnischen Ausbau bis zu Verladung und Montage: Die Kamera steht mittendrin und die Blickrichtung lässt sich während des Videos selbst bestimmen.
Am besten selbst ausprobieren:
Die 180°-Tour funktioniert auch ohne VR-Brille am Smartphone. Einfach QR-Code scannen und die Blickrichtung selbst bestimmen.
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Mehr InformationenWie wird eine Trafostation hergestellt?
Am Anfang steht die Bewehrung. Aus Stahl entsteht das spätere Skelett des Betonkörpers. Ein Plotter überträgt Maße und Positionen direkt auf den Schalungstisch, bevor Bewehrung und Einbauteile entsprechend der Planung positioniert werden.
Anschließend wird der Beton eingebracht, verteilt und verdichtet. Nach dem Aushärten und Ausschalen zeigt sich der Rohkörper der Station. Doch damit ist erst ein Teil der Arbeit erledigt.
Vom Betonkörper zur fertigen Trafostation
Im elektrotechnischen Ausbau greifen unterschiedliche Gewerke ineinander. Doppelboden, Schaltanlage, Transformator, Sekundärtechnik und weitere Komponenten werden eingebracht. Elektrische Verbindungen werden hergestellt, geprüft und dokumentiert. Türen, Lüftungselemente und Dach komplettieren die Station.
SCHEIDT plant und fertigt Trafostationen aus Stahlbeton. In den meisten Projekten gehört auch der elektrotechnische Ausbau zum Leistungsumfang, je nach Projekt ergänzt um die Montage vor Ort.
Abmessungen, technische Ausstattung und Gestaltung werden dabei an die Anforderungen des jeweiligen Projekts angepasst.

Von der Produktion zum Einsatzort
Die Werksführung endet nicht am Hallentor. Die fertige Trafostation wird verladen und zu ihrem Einsatzort transportiert. Dort sind insbesondere bei begrenzten Zufahrten eine genaue Vorbereitung und die enge Abstimmung zwischen Transport, Kran und Montageteam gefragt.
So begleitet SCHEIDT Projekte von der Beratung und Planung über Fertigung und elektrotechnischen Ausbau bis zur Montage vor Ort.
Warum eine Werksführung in 180°?
Manche Dimensionen versteht man erst richtig, wenn man selbst mitten im Geschehen steht. Genau das ermöglicht die 180°-Aufnahme: Bei der virtuellen Werksführung entscheidet jeder selbst, wohin der Blick geht.
Auf dem Smartphone lässt sich die Perspektive durch Bewegung des Geräts verändern, am Desktop direkt im Video. Mit einer kompatiblen VR-Brille wird der Rundgang noch unmittelbarer.
Ein Drehtag mitten in der Produktion
Die Aufnahmen im Werk Arnstadt starteten früh am Morgen und fanden mitten in der laufenden Produktion statt. Das erforderte zusätzliche Abstimmung: Wege mussten freigehalten und Arbeitsabläufe mit den Aufnahmen koordiniert werden.
Dass wir unseren Produktionsalltag dennoch so unmittelbar zeigen können, ist vor allem der Flexibilität und Unterstützung unserer Kolleginnen und Kollegen zu verdanken. Sie haben Abläufe angepasst, Platz für die Kamera geschaffen und den Drehtag mit viel Geduld begleitet.
Dabei wurde bewusst auf Inszenierung verzichtet. Vor der Kamera stehen keine Schauspielerinnen und Schauspieler, sondern die Menschen, die täglich an unseren Stationen arbeiten.
Jetzt selbst umsehen und erleben, wie aus Stahl, Beton und Technik eine Trafostation entsteht.

